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Ganz egal, ob man nun eine Vignette, ein kleines Diorama oder ein Großdiorama mit historischem Hintergrund gestalten möchte, ohne Recherche zum Thema kommt man dabei nie aus.

Dem Auge des kritischen Betrachters würde nicht entgehen, wenn das Hintergrundwissen des Dioramenbauers für dieses umfangreiche historische Thema lückenhaft wäre. Die Recherche stellt somit einen der Hauptschwerpunkte im Dioramenbau dar. Sie ist neben dem eigentlichen Modellbau und der Figurenbemalung ein sehr vielfältiger und reizvoller Aspekt. Der Dioramenbauer eignet sich neben seinen modellbauerischen und maltechnischen Fähigkeiten auch mannigfaltiges Wissen in Bezug auf historisch belegte Ereignisse, Uniformenkunde, Grundlagen der Botanik und des Häuserbaus mit all seinen Facetten an. Eine wirklich spannende Sache.

Aber zum Glück: "Man braucht das Rad nicht neu zu erfinden."

Viele dieser Recherchen, gerade zu den Punkten der "Geschichte", der "Uniformenkunde" und der "Miltärischen Organisation" sind schon von so manchen Experten vorausgeleistet worden. Es ist natürlich ein Glücksfall, auf die Hilfe und die Arbeiten dieser Experten zurückgreifen zu können.

Ohne die Hilfe dieser geschichtsinterressierten und heimatverbundenen Experten, hätte das Cröbern-Projekt wohl garnicht erst gestartet werden können. Deshalb gilt unser besonderer Dank, Frau Elisabeth Klabunde, als Kuratorin des "Vereins Verlorene Orte e. V.", den Herren Werner Sroka, Rudolf und Helmut Dietze als ehemalige Bürger Cröberns für ihre erschöpfenden Erläuterungen zum "alten Cröbern" und die Bereitstellung ihrer Fotoarchive. Den Herren Andreas Baage, Christian Krobitzsch, Wolfgang und Joachim Gerlach, vom "Förderverrein Historisches Torhaus Markkleeberg 1813", für ihre exzellente Führung auf dem ehemaligen Schlachtfeld und der Überlassung der speziellen Völkerschlacht-Literatur. Den Herren Jörg Scheibe und Jörg Titze für ihre Hilfe bei den Recherchen zur preußischen Armee und natürlich Herrn Dr. Michael Schwab für seine Hilfestellung zur österreichischen Armee.

Darüberhinaus waren es auch die vielen Experten des Modellfiguren-Online-Forums und des Napoleon-Online-Forums, welche auf die meisten unserer Fragen eine Antwort wußten und das Projekt mit weiterem Bildmaterial versorgten.

Allen Beteiligten dafür noch mal unseren aufrichtigen Dank!

Kommen wir nun zu unserem speziellen Thema. Wir möchten also in den nächsten Jahren ein Großdiorama mit dem Thema der "Völkerschlacht" gestalten. Was müssen wir da bei unserer Recherche alles beachten? Da wir eine zeitlich eingefrorene Szene darstellen wollen, brauchen wir natürlich auch nur das abzuprüfen, was später einmal im fertigen Schaubild zu sehen sein wird.

Das wird demnach das Dorf Cröbern aus dem Jahre 1813 im Südraum von Leipzig  in seiner kompletten Größe sein. Dazu die komplette Landschaftsgestaltung inklusive eines Bachlaufes. Weiterhin die dazugehörenden Figuren, welche sich zu diesem Zeitpunkt an diesem Ort befanden oder befunden haben könnten.

Für uns stellen sich folgende Fragen:

1.)  Welche österreichischen Truppen können zu diesem Zeitpunkt vor Ort gewesen sein? Welche Formationen hatten sie? Wie waren sie uniformiert?

2.)  Welche preußischen Truppen können zu diesem Zeitpunkt vor Ort gewesen sein? Welche Formationen hatten sie? Wie waren sie uniformiert?

3.)  Welche russischen Truppen können zu diesem Zeitpunkt vor Ort gewesen sein? Welche Formationen hatten sie? Wie waren sie uniformiert?

4.)  Können auch französische oder polnische Truppen vor Ort gewesen sein?

5.)  Welche Zivilisten waren noch im Ort.

6.)  Wie sah der Ort selbst damals, 1813, aus? Wie waren Bebauung und Topografie? Wie gestaltete sich die Natur, welcher Bewuchs (Bäume, Pflanzen, Felder, Äcker etc.) herrschte in der Umgebung des Ortes vor?

7.)  Wie waren die Wetterbedingungen am 16.10.1813 und wie war die Beschaffenheit des Bodens?

8.)  Wie gestaltete sich das Gesamtbild damals? Wie könnte es damals, zu diesem Zeitpunkt am 16.10.1813 gegen 16.15 Uhr, in und um "Cröbern" herum ausgesehen haben.


Bevor diese Fragen jedoch erörtert und beantwortet werden können, steht natürlich in erster Linie das Studium der eigentlichen "Geschichte" im Vordergrund. Hier konnten wir, wie bereits einige Jahre vorher, beim Erstellen des großen "Markkleeberg-Dioramas," zusammen mit dem "Freundeskreis Napoleonischer Geschichte", auf eine wunderbare Quelle zurückgreifen.

Die Ausarbeitung von " Professor Dr. Felix Günther" aus Markkleeberg, er fasste die damaligen Ereignisse in dem Buch:

      "Die Schlüsselstellung Markkleeberg in der Völkerschlacht bei Leipzig"

zusammen. Prof. Dr. Günther hatte damals im Jahre 1938 die österreichischen und preußischen Kriegsarchive persönlich und gründlich studiert.Viele Relationen der damals anwesenden preußischen und österreichischen Führer (z.B. Weißenwolff, Bianchi) wurden zitiert und mit Quellenangaben versehen. Leider kommt die französische und russische Sichtweise der Ereignisse im Buch etwas zu kurz bzw. wird tendenziös wiedergegeben. Trotzdem scheint dieses Buch neben den Standardwerken der "Völkerschlacht-Literatur" für diesen speziellen Bereich das erschöpfenste zu sein. Besonderen Einfluß haben die Überlieferungen und Erzählungen der damaligen Bewohner der Orte Markkleeberg, Cröbern, Crostewitz oder Wachau. Viele Einzelheiten, welche in militärgeschichtlichen Abhandlungen nie zur Sprache gekommen wären, sind hier mit aufbereitet worden. Militär- und Heimatgeschichte wurden verknüpft . Für den Dioramenbauer eine perfekte Ausgangsbasis.

Kommen wir also zu dieser Ausgangsbasis:

Die österreichische Ungarn-Division "Bianchi" ist zu unserem darzustellenden Zeitpunkt schon fast durch Cröbern hindurch. Die ersten Regimenter sind schon auf dem Weg Richtung Markkleeberg und in Richtung Kellerberg. Ein Teil der Division steckt aber immer noch in Cröbern fest, einige Batallione werden schließlich auch hier in Reserve bleiben. Das wird das 48. Regiment "Simbschen" und das 2. Batallion des 32. Regimentes "Esterhazy" sein.

Vor der Ortschaft Cröbern sammeln und stellen sich die eingetroffenen Grenadierbatallione der Division "Weißenwolff" auf.

Nördlich von Cröbern steht das  8. österreichische Kürassierregiment (Hohenzollern). Es wird den österreichischen Vormarsch Richtung Markkleeberg/Kellerberg in der rechten Flanke decken. Weiter östlich stehen die beiden Kürassierregimenter 2 und vier in einer Reservestellung.

Auf der Straße von Gaschwitz nach Cröbern steht die österreichische Korps-Artillerie. Sie steckt dort fest, da die Gaschwitzer/ bzw. Güldengossaer Straße in Cröbern immer noch mit Truppen belegt sind.

Die Straßen des Ortes sind verstopft mit verwundeten und zurückgegangenen Preußen und Russen. Dazu preußische und russische Artillerie, welche sich verschossen hat oder deren Bespannung fehlt. Weiterhin machen alle Arten von stehengelassenen Wagen das Chaos vollständig. Im Ort befindet sich ein großer preußischer Hauptverbandsplatz, welcher regen Zustrom hat. Ein Teil der Einwohner Cröberns befindet sich ebenfalls noch im Ort, ein Großteil davon in der Kirche. Östlich des Dorfes sammeln sich russische Lubny-Husaren und russische Kürassiere.

Cröbern selbst liegt unter Beschuss der französischen Batterien, welche sich direkt bei der Schäferei Auenhain in erhöhter Position eingegraben haben. Die Kanonenkugeln und Granaten schlagen in die Menschenmassen der Truppen, welche sich auf den überfüllten Straßen des Ortes befinden. Einige Gutshöfe im Dorf brennen schon.

Das ist unsere Ausgangsbasis.

Also zur Frage 1.) Welche Österreicher waren vor Ort.

Da hätten wir natürlich die Ungarn-Division "Bianchi", die Grenadierdivision "Weißenwolff", das 2., 4- und  8. Kürassierregiment, diverse Artilleriebatterien und natürlich die einzelnen Stäbe, Korps-, Divisions- und Brigadestäbe. Eine sehr reizvoll darzustellende Mischung fast aller Waffengattungen. Das Studium einschlägiger Literatur zum Thema reichte hier bei weitem nicht aus.

Glücklicherweise haben wir jedoch einen wirklichen Österreicher-Experten für unser Projekt gewinnen können.

Dr. Michael Schwab aus Wien, selbst seit langen Jahren auch Liebhaber und Sammler von 1/72 Miniaturen der napoleonischen Epoche und als aktiver Reenactor in einer der angesehensten Darstellungsgruppen dieser Epoche aktiv, bot uns sofort seine Hilfe an. Er berät uns in allen Fragen des österreichischen Militärs, sei es jetzt uniform- oder organisationstechnisch.


( Foto, mit freundlicher Genehmigung durch Herrn Markus Stein, Napoleon-Online)

(Die Grenadiere des Kk Inf. Reg. No. 56, Wenzel Graf Colloredo auf dem Marsch)


Hier ein Überblick über die österreichischen Truppen auf unserem Diorama, einschließlich der Verlustzahlen für den 16.10.1813 und 18.10.1813:




Kommandeur: Erbprinz Friedrich von Hessen-Homburg

Verleihung des Kommandeurkreuzes des Maria-Theresia-Ordens an Friedrich von Hessen-Homburg für die Verdienste vom 16.10.1813 - 18.10.1813 bei "Leipzig".



Kommandeur: FML Freiherr v. Bianchi

Verleihung des Kommandeurkreuzes des Maria-Theresia-Ordens an FML Bianchi für die Verdienste am 16.10.1813 bei "Cröbern".


Brigade GM August v. Beck

2.  Regiment (Hiller), Stärke: 1904 Mann , 2 Batallione, Abzeichenfarbe: kaisergelb, Knöpfe gelb.

Stabs- und Oberoffiziere:   Tot:   6     Verwundet:   12     Gefangen:  0    Vermißt:   0

Vom Feldwebel an:           Tot:  47    Verwundet:   460    Gefangen:  0    Vermißt:  24          

33. Regiment (Hieronimus Colloredo), Stärke: 1824 Mann, 2 Batallione, Abzeichenfarbe: dunkelblau, Knöpfe weiß.

Stabs- und Oberoffiziere:   Tot:   0     Verwundet:   9        Gefangen:   0   Vermißt:  5

Vom Feldwebel an:           Tot:   76   Verwundet:   382     Gefangen:   3   Vermißt:  98

Verleihung des Ritterkreuzes des Maria-Theresia-Ordens an  Adam Ritter Retsey de Retse, Oberst des IR. 33 für die Verdienste am 16.10.1813 bei "Markkleeberg" und "Dölitz".


Brigade GM Eugen Graf Haugwitz

19. Regiment (Hessen-Homburg), Stärke: 1626 Mann, 2 Batallione, Abzeichenfarbe: hellblau, Knöpfe weiß.

Stabs-und Oberoffiziere:   Tot:   3     Verwundet:   15      Gefangen:   3   Vermißt:   0

Vom Feldwebel an:          Tot:   97   Verwundet:   579    Gefangen:   62  Vermißt:   82

Verleihung des Ritterkreuzes des Maria-Theresia-Ordens an Franz von Stutterheim, Oberst des IR. 19 für die Verdienste am 16.10.1813 bei "Markkleeberg".

48. Regiment (Simbschen), Stärke: 1475 Mann, 2 Batallione, Abzeichenfarbe: stahlgrün, Knöpfe gelb.

Stabs- und Oberoffiziere:   Tot:   2    Verwundet:   8       Gefangen:  0    Vermißt:   0

Vom Feldwebel an:           Tot:   86  Verwundet:   369    Gefangen:  0   Vermißt:  95    

Verleihung des Ritterkreuzes des Maria-Theresia-Ordens an Wilhelm von Dressery, Oberst des IR. 48, für die Verdienste am 16.10.1813 bei der "Schäferei Auenhayn".


Brigade GM Karl v. Quallenberg

32. Regiment (Esterhazy), Stärke: 1596 Mann, 2 Batallione, Abzeichenfarbe: hellblau, Knöpfe gelb.

Stabs- und Oberoffiziere:   Tot:   0    Verwundet:   2      Gefangen:   1   Vermißt:  12

Vom Feldwebel an:          Tot:   71   Verwundet:   244   Gefangen:   0   Vermißt: 167

34. Regiment (Davidovich), Stärke: 2078 Mann, 2 Batallione, Abzeichenfarbe: krapprot, Knöpfe weiß.

Stabs- und Oberoffiziere:   Tot:  3    Verwundet:   13     Gefangen:  0    Vermißt:   0

Vom Feldwebel an:           Tot:   84   Verwundet:  389    Gefangen:  0    Vermißt: 183

Das 34. Regiment war zusammen mit dem Brigadekommandeur GM Karl von Quallenberg am 16.10.1813  über Klein-Zschocher  detachiert und nicht bei Cröbern im Einsatz



Kommandeur: FML Nikolaus Graf Weißenwolff

Verleihung des Ritterkreuzes des Maria-Theresia-Ordens an FML Graf Weißenwolff für die Verdienste am 16.10.1813 -18.10.1813 bei der "Schäferei Auenhayn" und bei "Dölitz".


Brigade GM Karl Freiherr von Fürstenwärther

Grenadierbatallion Czarnotzay (Oberstleutnant) vom IR 60, Stärke: 779 Mann

Grenadiere v. IR 34, ungarisch, Abzeichenfarbe: krapprot, Knöpfe weiß.

Grenadiere v. IR 37, ungarisch, Abzeichenfarbe: hellrot, Knöpfe gelb.

Grenadiere v. IR 60, ungarisch, Abzeichenfarbe: dunkelgrün, Knöpfe weiß.


Grenadierbatallion Obermayer (Oberst) vom IR 58, Stärke: 792 Mann 

Grenadiere v. IR 30, deutsch, Abzeichenfarbe: lichthechtgrau, Knöpfe gelb.

Grenadiere v. IR 41, deutsch, Abzeichenfarbe: schwefelgelb, Knöpfe weiß.

Grenadiere v. IR 58, deutsch, Abzeichenfarbe: schwarz, Knöpfe weiß.


Grenadierbatallion Berger (Oberstleutnant) vom IR 28, Stärke: 762 Mann

Stabs- und Oberoffiziere:   Keine Verluste

Vom Feldwebel an:   Verwundete: 4

Grenadiere v. IR 15, deutsch, Abzeichenfarbe: krapprot, Knöpfe gelb.

Grenadiere v. IR 28, deutsch, Abzeichenfarbe: grasgrün, Knöpfe weiß.

Grenadiere v. IR 47, deutsch, Abzeichenfarbe: stahlgrün, Knöpfe weiß.


Grenadierbatallion Oklopsia (Oberstleutnant) vom IR 21, Stärke: 736 Mann

Stabs- und Oberoffiziere:   Verwundete: 1

Vom Feldwebel an:            Verwundete: 4

Grenadiere v. IR 17, deutsch, Abzeichenfarbe: lichtbraun, Knöpfe weiß.

Grenadiere v. IR 18, deutsch, Abzeichenfarbe: dunkelrot, Knöpfe weiß.

Grenadiere v. IR 21, deutsch, Abzeichenfarbe: meergrün, Knöpfe gelb.


Brigade im Kommando "vakant", bei Leipzig geführt durch GM Watzl

Grenadierbatallion Habinay (Major) vom IR 39, Stärke: 558 Mann

Grenadiere v. IR 32, ungarisch, Abzeichenfarbe: hellblau, Knöpfe gelb.

Grenadiere v. IR 39, ungarisch, Abzeichenfarbe: hellrot, Knöpfe weiß.


Grenadierbatallion Portner (Oberstleutnant) vom IR 44, Stärke: 752 Mann

Stabs- und Oberoffiziere:   Tot: 0   Verwundet: 1

Vom Feldwebel an:            Tot: 0    Verwundet: 19  Gefangen: 0 Vermißt: 9   

Grenadiere v. IR  9, deutsch, Abzeichenfarbe: apfelgrün, Knöpfe gelb.

Grenadiere v. IR 24, deutsch, Abzeichenfarbe: dunkelblau, Knöpfe weiß.

Grenadiere v. IR 44, deutsch, Abzeichenfarbe: krapprot, Knöpfe weiß.


Grenadierbatallion Fischer (Oberstleutnant) vom IR 25, Stärke: 765 Mann

Stabs- und Oberoffiziere:   Tot: 0   Verwundet: 3     Gefangen: 0  Vermißt: 0

Vom Feldwebel an:            Tot: 6    Verwundet: 91  Gefangen: 0   Vermißt: 3 

Grenadiere v. IR 11, deutsch, Abzeichenfarbe: dunkelblau, Knöpfe gelb.

Grenadiere v. IR 25, deutsch, Abzeichenfarbe: meergrün, Knöpfe gelb.

Grenadiere v. IR 54, deutsch, Abzeichenfarbe: apfelgrün, Knöpfe weiß.


Grenadierbatallion Call (Oberstleutnant) vom IR 35, Stärke: 710 Mann

Stabs- und Oberoffiziere:   Tot: 0   Verwundet: 4    Gefangen: 0   Vermißt: 0

Vom Feldwebel an:            Tot: 9   Verwundet: 91  Gefangen: 0    Vermißt: 4

Verleihung des Ritterkreuzes des Maria-Theresia-Ordens an Oberstleutnant Karl Call für die Verdienste am 18.10.1813 bei "Dölitz".

Grenadiere v. IR 35, deutsch, Abzeichenfarbe: krebsrot, Knöpfe gelb.

Grenadiere v. IR 36, deutsch, Abzeichenfarbe: bleichrot, Knöpfe weiß.

Grenadiere v. IR 42, deutsch, Abzeichenfarbe: orangegelb, Knöpfe weiß.



Kommandeur:  FML Johann Nepomuk Graf von Nostiz-Rieneck

Verleihung des Kommandeurkreuzes des Maria-Theresia-Ordens an FML Graf Nostiz für die Verdienste am 16.10.1813 bei "Cröbern".

Divisionsstab: FML Civalart


Brigade Rothkirch

Kommandeur: GM Freiherr von Rothkirch

Kürassierregiment Nr. 2, Erzherzog-Franz, Stärke: 497 Mann, 4 Schwadronen, Abzeichenfarbe schwarz, Knöpfe weiß.

Stabs- und Oberoffiziere:   Tot: 0   Verwundet: 0    Gefangen: 2     Vermißt: 0

Vom Feldwebel an:            Tot: 5   Verwundet: 23   Gefangen: 28   Vermißt: 8

Pferde:                             Tot: 32  Verwundet: 25   Gefangen: 34   Vermißt: 13

Kürassierregiment Nr. 4, Kronprinz-Ferdinand, Stärke: 443 Mann, 4 Schwadronen, Abzeichenfarbe grasgrün, Knöpfe weiß.

Stabs- und Oberoffiziere:    Tot: 0    Verwundet: 0     Gefangen: 0      Vermißt: 0

Vom Feldwebel an:            Tot: 2    Verwundet: 17    Gefangen: 0      Vermißt: 0

Pferde:                              Tot: 12  Verwundet: 14    Gefangen: 0       Vermißt: 0  

Zwei Schwadronen des 4. Kürassierregimentes waren am 16.10.1813 bei Schleußig beim Oberst Simbschen detachiert.


Brigade Auersperg

Kommandeur: Oberst Graf Auersperg Kommandeur des 5. Kürassierregimentes

Verleihung des Ritterkreuzes des Maria-Theresia-Ordens an Oberst Graf Auersperg für die Verdienste am 16.10.1813 bei "Cröbern".

Kürassierregiment Nr. 5, Sommariva, Stärke: 722 Mann, 6 Schwadronen, Abzeichenfarbe hellblau, Knöpfe weiß.

Stabs- und Oberoffiziere:   Tot: 1       Verwundet: 4     Gefangen: 0   Vermißt: 4

Vom Feldwebel an:            Tot: 112    Verwundet: 43   Gefangen: 0   Vermißt: 187

Pferde:                              Tot: 127    Verwundet: 31  Gefangen: 0    Vermißt: 191

Verleihung des Ritterkreuzes des Maria-Theresia-Ordens an Oberleutnant Eduard Freiherr von Sternbach für die Verdienste am 16.10.1813 bei "Cröbern".

Kürassierregiment Nr. 8, Hohenzollern, Stärke: 626 Mann, 6 Schwadronen, Abzeichenfarbe scharlachrot, Knöpfe gelb.

Stabs- und Oberoffiziere:   Tot: 1       Verwundet: 1     Gefangen: 0   Vermißt: 0

Vom Feldwebel an:            Tot: 9       Verwundet: 27   Gefangen: 0    Vermißt: 3

Pferde:                             Tot: 27      Verwundet: 21   Gefangen: 0    Vermißt: 3

Zwei Schwadronen des 8. Kürassierregimentes waren am 16.10.1813 zusammen mit dem GM Quallenberg und dem 34. Infanterieregiment über Klein-Zschocher detachiert und nicht bei Cröbern im Einsatz.


Brigade Kuttalek

Kommandeur: GM Kuttalek von Ehrengreif

Kürassierregiment Nr. 3, Herzog-Albert, Stärke: 537 Mann, 4 Schwadronen, Abzeichenfarbe kräftig rosa, Knöpfe gelb.

Stabs- und Oberoffiziere:   Tot: 0    Verwundet: 5   Gefangen: 1  Vermißt: 0

Vom Feldwebel an:            Tot: 11  Verwundet: 73  Gefangen: 8  Vermißt: 30

Pferde:                              Tot: 44  Verwundet: 46  Gefangen: 9  Vermißt: 24

Kürassierregiment Nr. 7, Lothringen, Stärke: 562 Mann, 4 Schwadronen, Abzeichenfarbe dunkelblau, Knöpfe weiß.

Stabs- und Oberoffiziere:   Tot: 0    Verwundet: 3     Gefangen: 0    Vermißt: 0

Vom Feldwebel an:            Tot: 36  Verwundet: 122  Gefangen: 0    Vermißt: 31

Pferde:                              Tot: 87  Verwundet: 87    Gefangen: 12  Vermißt: 5 

Verleihung des Ritterkreuzes des Maria-Theresia-Ordens an Ferdinand Prinz von Hessen-Homburg Oberst des Kürassieregimentes Nr. 7 für die Verdienste am 16.10.1813 bei "Cröbern".


(Fortsetzung folgt)